Langer Abschied vom Osterhasen in Berga
Angelika Munteanu / 14.04.15 / OTZ
Die Besucher des Osterpfades 2015 hat der Verein Thükop e. V. in Berga nicht gezählt. Doch es werden in jedem Jahr mehr. Und für die Osterzeit im nächsten Jahr gibt es bereits die ersten Anmeldungen.
Berga. Eigentlich bis zum Sonntag hatte der Osterpfad zu Wanderungen und Besichtigungen eingeladen. „Heute kamen trotzdem noch die Wanderer aus Greiz, früher als angekündigt, wegen des Regens“, sagte gestern Vormittag Ingrid Wiese vom Verein Thükop e. V. in Berga. Zu dieser Zeit hatten Ingrid Wiese und ihre Mitstreiterinnen bereits begonnen, den Osterschmuck – Hunderte bunte Eier, Plüschküken und natürlich Osterhasen – wieder zu verstauen für die Osterzeit im nächsten Jahr.
„Für den Osterpfad 2015 haben wir bereits schon wieder fünf Anmeldungen über Reisebüros“, freut sich Ingrid Wiese über die wachsende Resonanz auf die Touren durch sechs frühlingshaft-festlich geschmückte Dörfer im einstigen Wismut-Bergbaurevier von Ostthüringen und Westsachsen.
Geschätzt 15 000 Besucher in diesem Jahr
In diesem Jahr sei der Zuspruch der Gäste bereits größer gewesen als im Vorjahr. Acht DIN A 4-Seiten mit Anmeldungen von Gruppen, Familien und Fanclubs hat Ingrid Wiese diesmal gezählt. Die Besucherzahl kann sie nur schätzen: „15 000 könnten es gewesen sein“, sagt sie. Das Gros der Gäste komme aus dem Vogtland und dem Erzgebirge, andere aus Halle und Leipzig oder auch Oberfranken. „Aber auch die Thüringer haben in diesem Jahr unseren Osterpfad entdeckt“, freut sich Ingrid Wiese. Auch aus der Ferne kamen in diesem Jahr die Gäste: Etwa aus Tschechien gemeinsam mit Freunden aus Plauen, aus Berlin, Hamburg und Leverkusen. Und auch vietnamesische Besucher, die gemeinsam mit Freunden zu Gast waren, hatten ihre Freude an den liebevoll geschmückten Dörfern.
Möglicherweise werden im nächsten Jahr weitere Dörfer zum Osterpfad hinzukommen. „Sie müssen aber zur Strecke und in das Konzept passen“, gibt Ingrid Wiese einen Ausblick. An den Vorbereitungen werden wieder verschiedenen Vereine aus der Region beteiligt sein. „Briefe von Gästen geben uns Ehrenamtlichen Kraft zum Weitermachen“, sagt sie.
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